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Exotische Studienfächer

Es muss nicht immer BWL sein

Exotische Studienfächer

Wer einmal nachfragt bei Mitschülern oder Zufallsbekanntschaften, was sie nach dem Abitur studieren wollen, bekommt erstaunlich oft dieselbe Antwort: »BWL – was denn sonst?« Egal ob das Motiv für diese Wahl wahre Überzeugung oder Verlegenheit ist – für unumgänglich sollte man sie nicht halten. Im Gegenteil: Eine unfassbare Fülle von Studienfächern lädt dazu ein, entdeckt zu werden, und längst nicht in allen Fällen handelt es sich bei diesen Wissenschaften um brotlose Kunst. 


Einige Beispiele aus dem großen Angebot:

1. Frisistik

Hier wird nichts frisiert – weder Locken noch Motoren. Der Studien-gang beschäftigt sich stattdessen mit der friesischen Sprache, die im Landkreis Nordfriesland und auch in den Niederlanden den Status einer Amtssprache hat. Genau genommen handelt es sich dabei um zwei ziemlich verschiedene Sprachen innerhalb derselben Familie. Solche und andere Feinheiten vermittelt das Bachelor- und Masterstudium an der Universität Kiel. In Schleswig-Holstein ist Friesisch ein Schulfach, doch wer nicht Lehrer werden möchte, kann auch in friesischen Kulturinstitutionen arbeiten. Seit 1992 hat außerdem die »Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen« zum Ziel, kleine Sprachen zu stärken. Da gibt es einige Möglichkeiten, sich für kulturelle Vielfalt einzusetzen! Weitere Infos HIER 

2. Oenologie

Oh nein? Öh ja! Viele Studiengänge mit Ö (oder Oe) gibt es nicht, aber ein sehr traditionsreicher gehört dazu, nämlich die Oenologie. Ein großes Renommee besitzt eine der wenigen Einrichtungen, an der man das Fach studieren kann, die Hochschule Geisenheim. Die Lage mitten im Rheingau gibt schon einen Hinweis darauf, worum es den Oenologen geht: um Wein! Die Studierenden lernen alles über moderne Herstellungsverfahren rund um den Rebensaft. Das Bachelorstudium »Weinbau und Oenologie« dauert sechs Semester und setzt ein halbjähriges Praktikum in einem Weinbaubetrieb voraus. Mit entsprechend viel Wissensdurst geht man an den Start. Fortgesetzt werden kann das Studium mit dem Masterstudiengang »Oenologie«. Weitere Infos

3. Kosmetologie

Hand aufs Herz – klingt das nicht wie das perfekte Studium für alle Barbies dieser Welt? Aber weit gefehlt. Bei der Kosmetologie handelt es sich um ein durchaus anspruchsvolles Studium aus dem Bereich der Natur- und Gesundheitswissenschaften, das man nur in Osnabrück absolvieren kann. Die Studierenden beschäftigen sich unter anderem mit der Herstellung von ätherischen Ölen und Cremes. Sie lernen aber auch viel über den Umgang mit Allergien und Hautkrankheiten. Es gibt für den Studiengang regelmäßig mehr Bewerber als Plätze. Seine Fähigkeiten kann man später auch als Berufsschullehrer unter Beweis stellen. Weitere Infos HIER 

Gute Alternative zu Massenfächern

Zu Massenfächern wie BWL, Medizin, Jura oder Maschinenbau gibt es gute Alternativen – man muss nur rechtzeitig danach Ausschau halten. Ein Tipp: das Online-Angebot der Hochschulen, die in die engere Wahl kommen, ganz gezielt scannen, mit Argusaugen. Und im Zweifelfall sollte man nach gründlicher Recherche keine Scheu haben, etwas Unkonventionelles zu machen. Der Lohn ist ein befriedigendes Studium abseits von überfüllten Vorlesungen, eine spätere berufliche Tätigkeit nah an den eigenen Interessen – und das Kennen-lernen vieler Gleichgesinnter in kleinen Seminaren.


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