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Ausbildungsvergütung

Wie viel verdiene ich eigentlich?

Ausbildungsvergütung

Keine Frage: Der Beginn deiner Ausbildung ist ein Riesenschritt in Richtung Zukunft. Von Ferienjobs und Praktika einmal abgesehen, verdienst du dein erstes eigenes Geld. Bei aller Freude über die neue Unabhängigkeit bedeutet dies auch, dass du nun lernen musst, mit deinem Geld auszukommen. Was du dir leisten kannst, hängt von der Höhe deiner Vergütung ab. Und es ist gar nicht so leicht zu sagen, welche Beträge auf deinem Konto eingehen werden, denn das hängt von vielen Faktoren ab.

 

Streng genommen beziehst du in der Ausbildung weder ein Gehalt noch einen Lohn – sondern eben eine sogenannte Vergütung. Sie ist ein Beitrag zu deinen Kosten, aber durchaus auch ein Taschengeld für dich als Gegenleistung für deine Arbeit. Dass du noch kein regelrechtes Gehalt bekommst, hat aber auch Vorteile. So brauchst du in den meisten Fällen zumindest in den ersten beiden Lehrjahren keine Steuern zu bezahlen. Was allerdings fällig wird, sobald du mehr als 325 Euro monatlich verdienst, sind Sozialabgaben, also Beiträge für die Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.


Im Schnitt 876 Euro brutto
Doch nun ans Eingemachte: Wie viel Geld wird dir während der -dualen Ausbildung Monat für Monat überwiesen? Eine erste, vielleicht nicht sehr befriedigende Antwort lautet: kommt drauf an. Eine große Rolle spielt, welchen Ausbildungsberuf du ergreifst und wo du deine Ausbildung absolvierst. Daneben ist zu beachten, ob dein Ausbildungsbetrieb an einen Tarifvertrag gebunden ist, der neben Urlaubsansprüchen auch die Ausbildungsvergütungen regelt. 

Ein statistischer Durchschnittswert, den das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) regelmäßig errechnet, lag 2017 bei 876 Euro brutto pro Monat. In den westdeutschen Bundesländern erhielten die Azubis im Schnitt 881 Euro, in den ostdeutschen Bundesländern knapp 94 Prozent dieses Betrages, nämlich 827 Euro. Bei einzelnen Berufen kann die Differenz aber recht groß sein.

Bei den genannten Summen handelt es sich um ein Mittel aller drei Lehrjahre. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass die Vergütung von Jahr zu Jahr steigen muss – anfangs verdienst du also weniger, später mehr. Doch die erwähnten 876 Euro sind ohnehin nur eine grobe Marke. In der Realität können deine Einnahmen über dieser Summe, aber auch deutlich darunter liegen. 

Das BIBB listet in jedem Jahr auch die durchschnittlichen Ausbildungsvergütungen in ausgewählten Berufen aus. Aktuell zeigt sich, dass das Vergütungsniveau in bestimmten Handwerksberufen wie Maurer /-in oder auch Beton- und Stahlbetonbauer /-in besonders hoch ist. Am unteren Ende der Skala finden sich Berufe wie -Bäcker /-in und Florist /-in. Einige Beispiele:

 

Ausbildungsvergütung in Euro, west- und ostdeutsche Bundesländer 

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Geld allein entscheidend?
Ist es – mit Blick auf obige Tabelle – ratsam, seinen Ausbildungsberuf ausschließlich danach auszuwählen, wie viel man verdienen kann? Nein, das ist es sicher nicht. Glücklich wirst du vor allem dann, wenn du deinen Beruf nach deinen Neigungen und Fähigkeiten aussuchst. Entsprechend motiviert und im Kreis Gleich-gesinnter, bei hoffentlich gutem Betriebsklima, hast du Erfolg und Spaß an der Arbeit. Solltest du zwischen zwei Ausbildungsberufen schwanken, kann die Vergütung natürlich das Zünglein an der Waage sein.

Weitere aktuelle Infos rund um das Thema Ausbildungs-vergütung findest du HIER


 

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